Der Waldbrand bei Plauen im Vogtlandkreis ist unter Kontrolle. Am Mittwochmittag waren nach Aussagen von Augenzeugen keine offenen Flammen, aber immer noch dichte weiße Rauchwolken zu sehen. Seit dem Vormittag unterstützen zwei Löschhubschrauber den Einsatz der Feuerwehr, die noch mit 115 Kameraden vor Ort ist. Neben der Berufsfeuerwehr sind auch zahlreiche Freiwillige Feuerwehren aus dem Vogtland beteiligt.
Die Löschhubschrauber holen ihr Wasser aus der Talsperre Pöhl und können je nach Füllstand in den Kraftstofftanks bis zu 900 Liter Wasser aufnehmen. Man wolle die Wirkung der Brandbekämpfung im weiteren Verlauf überprüfen und weitere Flüge durchführen, hieß es. Die Stadtverwaltung Plauen rechnet damit, dass sich der Einsatz noch über den ganzen Mittwoch hinzieht und auch in der Nacht zum Donnerstag Kontrollen erforderlich werden.
Die Stadt Plauen hatte schon am Morgen über Erfolge bei der Brandbekämpfung berichtet und damit eine erste Entwarnung gegeben. Das Feuer im Gebiet «Schwarzes Holz» hat eine Fläche von etwa sieben Hektar erfasst, die mit einer Hanglage und viel Unterholz sehr schwer zugänglich ist, hieß es. Sieben Hektar entspricht etwa der Größe von knapp zehn Fußballfeldern.