Bei der Suche nach den Vermissten in den Trümmern des eingestürzten Görlitzer Wohnhauses setzen die Retter von Beginn an auch auf speziell ausgebildete Hunde wie den vierjährigen Capper. Anfangs waren fünf sogenannte Lebendsuchhunde im Einsatz, jetzt sind es noch zwei, wie Josephine Hartmann der Deutschen Presse-Agentur sagte. «Das sind Hunde, die wirklich nur lebende Personen unter den Trümmern anzeigen.»
Überlebenschancen schwinden
Die Anzahl der Hunde wurde von Tag zu Tag reduziert. «Je länger aber der Einsatz geht, desto mehr schwinden natürlich die Überlebenschancen und desto weniger Sinn macht es dann auch die Lebendsuchhunde einzusetzen», betonte die Hundeführerin. Zumal die Trümmer jetzt auch gut abgetragen seien und die Hunde nicht mehr Hinweise beisteuern könnten.
Labrador Capper ist direkt nach dem Einsturz am Einsatzort gewesen und sucht nach Hinweisen auf lebende Personen. In den ersten 24 Stunden habe es fünf bis sechs Suchen gegeben, jetzt suche der Hund etwa 20 Minuten und macht dann etwa drei Stunden Pause.