Unwetter haben in Teilen Sachsen zu Überschwemmungen von Straßen geführt und zahllose Keller volllaufen lassen. Die Feuerwehr war auch noch am Tag danach im Einsatz, weil am Sonntag gar nicht alle Notrufe abgearbeitet werden konnten. Bei der Integrierten Regionalleitstelle - die neben Dresden auch für die Landkreise Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und Meißen zuständig ist - gingen am Sonntag zwischen 14 Uhr und Mitternacht weit mehr als 1000 Anrufe ein, doppelt so viel wie sonst, teilte die Leitstelle mit.
Der Deutsche Wetterdienst erfasste in Dresden-Hosterwitz Niederschlagsmengen von 103 Liter pro Quadratmeter. Im nahegelegenen Schlosspark Pillnitz richtete das Unwetter erhebliche Schäden an. Wege wurden zerstört, Wiesen überschwemmt, Äste von Bäumen abgebrochen, Kübelpflanzen umgestürzt, berichtete Sachsens Schlösserverwaltung. Das Erdgeschoss des Neuen Palais in Pillnitz wurde durch Dauerregen und überspülte Schleusen geflutet und zunächst notdürftig getrocknet.