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Nach Unwetter in Rathen: Basteiweg wieder geöffnet

Nach Unwetter in Rathen: Basteiweg wieder geöffnet
Umweltminsiter Georg-Ludwig von Breitenbuch und Tourismusministerin Barbara Klepsch (beide CDU) eröffneten den Basteiweg gemeinsam. / Foto: Katharina Kausche/dpa
Von: DieSachsen News
Der Basteiweg ist nach dem Unwetter in der Sächsischen Schweiz wieder geöffnet. Was Besucher jetzt erwartet und welche Wege weiterhin gesperrt bleiben.

Eine Woche nach dem verheerenden Unwetter in der Sächsischen Schweiz mit einem Toten ist der Basteiweg wieder geöffnet. «Wir wollen positiv nach vorn schauen», sagte Tourismusministerin Barbara Klepsch (CDU) bei der Eröffnung in Rathen. In der Sächsischen Schweiz gebe es 1.000 Kilometer Wanderwege, 98 Prozent davon seien trotz der noch geltenden Sperrungen nach dem Unwetter bestens zu bewandern. 

Das Interesse bei den Besuchern war groß: Vor der offiziellen Wiedereröffnung hatte sich am Zugang zum Basteiweg eine Schlange gebildet. Sobald der Zaun geöffnet war, machten sich Dutzende Ausflügler auf den Weg zu der beeindruckenden Felsformation.

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Schäden nach Unwetter am Freitagabend

Der Kurort Rathen - die heimliche «Hauptstadt» der Sächsischen Schweiz - war am Freitagabend der vergangenen Woche von einem kurzen und sehr heftigen Unwetter mit Gewitter, Sturm und Starkregen betroffen. Ein Mensch kam ums Leben, drei weitere wurden verletzt. Das Gebäude der «Wanderrast» und die knapp 30 Ruderboote wurden bei dem Unwetter von umstürzenden Bäumen getroffen und verwüstet.

Der Staatsbetrieb Sachsenforst arbeitet an der Beseitigung der Sturmschäden. Vorrang hatte dabei zunächst die Sicherung von Gebäuden, öffentlicher Infrastruktur und wichtigen Zugängen. Zu den ersten Einsatzorten gehörten die Felsenbühne Rathen, die zerstörte Wanderrast am Amselsee und die Waltersdorfer Mühle. 

Einer der wichtigsten Wege wieder frei

Mit dem Basteiweg, der von Rathen zur Bastei führt, ist nun einer der wichtigsten Wanderwege wieder freigegeben. Große Teile des Schadensgebiets bleiben zunächst gesperrt, unter anderem die Wanderwege Schwedenlöcher, Amselgrund.

Den Einsatzkräften von freiwilliger Feuerwehr, Bergwacht und dem Deutschen Roten Kreuz sprach Klepsch ihren allerhöchsten Respekt für ihr Engagement aus. Sachsenforst und der Nationalparkverwaltung dankte die Ministerin für die Aufräumarbeiten.

«Hier wurden Kräfte zusammengezogen. Wir haben einen Technikstützpunkt in Königstein, der mitgeholfen hat, aber auch viele Waldarbeiter konnten hier konzentriert werden, um jetzt hier die Wege freizuräumen», ergänzte Umweltminister Georg-Ludwig von Breitenbuch (CDU). Man habe damit ein Zeichen der Hilfsbereitschaft für die Region gesetzt. «Wir bringen das wieder in Ordnung, es bleibt schön hier», sagte von Breitenbuch.

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