20 Jahre nach der verheerenden Tsunami-Katastrophe im Indischen Ozean fordert die international agierende Hilfsorganisation Arche Nova aus Dresden mehr Engagement für Katastrophenvorsorge. «Ein Grund, weshalb der Tsunami damals so vielen Menschen das Leben kostete, war neben dem in Vergessenheit geratenen Wissen in der breiten Bevölkerung vor allem das Fehlen von Warnsystemen und Notfallplänen», teilte die Organisation mit.
Dresdner Hilfsorganisation war in Sri Lanka im Einsatz
Um künftige Seebeben früher erkennen und entsprechende Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung ergreifen zu können, habe man im Nachgang Systeme etabliert, weiterentwickelt und die Bevölkerung geschult, hieß es. Arche Nova sei damals unter anderem in der Küstenregion Sri Lankas beim Wiederherstellen der Trinkwasserversorgung im Einsatz. Bis 2006 habe man mehr als 3.000 Brunnen gereinigt und repariert sowie 1.300 neu gebaut, hieß es.