Mehrere Tage nach einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in Kamenz dürfen die rund 80 Bewohnerinnen und Bewohner noch nicht wieder zurück in ihre Wohnungen. Die zuständige Hausverwaltung will zuerst die Ergebnisse eines Gutachtens zur gesundheitlichen Unbedenklichkeit abwarten, wie ein Sprecher der Stadt sagte. Zuvor hatte der MDR berichtet.
Das Feuer war in der Nacht zum vergangenen Sonntag aus noch ungeklärter Ursache im Keller ausgebrochen. Wegen des dichten Rauches wurde der gesamte Block mit vier Hauseingängen evakuiert. Einige Bewohner mussten per Drehleiter in Sicherheit gebracht werden. Knapp 50 Menschen, darunter auch Kinder, hatten die erste Nacht in einer Turnhalle verbracht.
Von rund 80 Bewohnern sind die meisten privat untergekommen, wie der Stadtsprecher sagte. Etwa zwei Dutzend wurden demnach in Pensionen untergebracht. Die Stadt übernehme zunächst die Kosten und reiche sie dann an die Hausverwaltung weiter, sagte der Sprecher weiter.
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