Bei Plauen kämpft die Feuerwehr weiterhin gegen einen Waldbrand. In der Nacht waren erneut rund 130 Kräfte im Einsatz, wie die Stadt Plauen mitteilte. Sie gingen demnach gezielt gegen frisch aufflammende Glutnester vor.
Glutnester mit Drohne aufgespürt
Dabei wurde das Gebiet mit einer Drohne überwacht, um Glutnester gezielt aufzuspüren. Wo die Drohnendaten erhöhte Temperaturen anzeigten, platzierte die Feuerwehr gezielt einen sogenannten Kreisregner, der Wasser gleichmäßig über den Boden verteilt. Parallel gruben die Einsatzkräfte weiter die Erde um, damit das Löschwasser die tief im Boden sitzende Hitze erreichen und die Glut löschen kann.
Die betroffene Fläche liegt den Angaben nach unverändert bei rund sieben Hektar.
René Schreiter, Fachbereichsleiter Sicherheit und Ordnung der Stadt Plauen, richtete sich anlässlich des Schulanfangs mit einem eindringlichen Appell an die Anwohner: «Bitte verzichten Sie in diesem Jahr konsequent auf private Feuerwerke und Pyrotechnik. Unsere Einsatzkräfte kämpfen seit Tagen unter extremen Bedingungen gegen die Flammen und arbeiten an ihrer absoluten Belastungsgrenze.»