Nach dem Waldbrand im «Schwarzen Holz» bei Plauen hat die Feuerwehr ihren Einsatz beendet. In Abstimmung mit dem Waldbesitzer wird die Situation weiterhin kontrolliert, um bei Bedarf kurzfristig eingreifen zu können, wie die Stadtverwaltung Plauen mitteilte. Nun werde das betroffene Gebiet von den entstandene Schäden geräumt.
Sieben Hektar Wald in Brand
Der Waldbrand war vor gut einer Woche zwischen Meßbach und Thiergarten ausgebrochen. Er erstreckte sich auf eine Fläche von rund sieben Hektar. Wegen der Lage in einem Trinkwasserschutzgebiet konnte die Feuerwehr keinen Löschschaum einsetzen. Ihre Arbeit wurde zusätzlich durch die Hanglage und viel Unterholz erschwert. Zum Höhepunkt waren etwa 200 Einsatzkräfte vor Ort und kämpften Tag und Nacht gegen ein weiteres Ausbreiten des Feuers. Auch das Technische Hilfswerk hatte die Arbeiten unterstützt.
Oberbürgermeister Steffen Zenner (CDU) dankte allen Einsatzkräften und lobte das behördenübergreifende Zusammenspiel. «Die Witterung mit Wind und hohen Temperaturen stellte bei der Brandbekämpfung eine Anforderung dar, die nur gemeinsam bewältigt werden konnte».