Kampfmittelspezialisten haben im vergangenen Jahr deutlich mehr explosive Hinterlassenschaften als 2023 geborgen. Wie das Polizeiverwaltungsamt in Dresden mitteilte, wurden im vorigen Jahr 206 Tonnen Munition gefunden. Im Jahr 2023 waren es noch 130 Tonnen gewesen.
Ein Dauerbrenner: Weltkriegsmunition
Bei den Funden handelte es sich um Sprengkörper und Munition aus der Zeit bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs sowie um Überbleibsel der sowjetischen Streitkräfte in Deutschland. Am häufigsten bergen die Spezialisten Artillerie- und Abwurfmunition.
In den vergangenen fünf Jahren lag die Menge der sichergestellten Kampfmittel jeweils deutlich über 100 Tonnen. Die niedrigste Menge kam mit 122 Tonnen im Corona-Jahr 2021 zusammen.