Wegen der Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg haben im ostsächsischen Kubschütz (Kreis Bautzen) 170 Menschen ihre Häuser und Wohnungen verlassen müssen. Nach Polizeiangaben war die Bombe am Freitagabend auf einem Feld gefunden worden. Spezialeinsatzkräfte des Kampfmittelbeseitigungsdienstes konnten den Blindgänger kurz nach Mitternacht entschärfen, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Görlitz. Zuvor hatte der Mitteldeutsche Rundfunk berichtet.
In einem Radius von 600 Metern um den Fundort mussten die Bewohner ihr Zuhause verlassen. Eine eigens eingerichtete Notunterkunft sei nur wenig genutzt worden, sagte der Polizeisprecher. Die meisten Betroffenen seien bei Freunden und Angehörigen untergekommen.
Gegen 1.00 Uhr nachts war der Einsatz beendet und die Bombe russischer Herkunft mit zwei Zündern war unschädlich gemacht worden. Neben 20 Polizeibeamten waren auch Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks im Einsatz.
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