Den Waldbrand bei Plauen im Vogtlandkreis konnte die Feuerwehr auch über Nacht weiter unter Kontrolle halten. Ein weiteres Aufflammen sei verhindert worden. Es gebe weniger offene Flammen, sagte der Fachbereichsleiter Brandschutz und Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr Plauen, Patrick Heinritz. Dennoch soll für den schwer zugänglichen Hangbereich heute erneut ein Löschhubschrauber zum Einsatz kommen. Zudem kam in der Nacht das Technische Hilfswerk (THW) mit 50 Einsatzkräften hinzu, um eine feste Wasserversorgung aufzubauen, heißt es von der Stadt Plauen in einer aktualisierten Mitteilung.
Generell werde der Brand derzeit mit «viel Handarbeit mit Schaufeln und Hacken» bekämpft, sagte Heinritz weiter. Damit sollten Glutnester freigelegt und erstickt werden. Eine Drohne mit Wärmebildkamera ist den Angaben nach permanent im Einsatz und soll die Einsatzkräfte unterstützen.
Etwa 180 Einsatzkräfte befinden sich laut der Stadt Plauen zu Spitzenzeiten vor Ort. Schwerwiegende Verletzungen seien trotz der hohen körperlichen Belastung aber nicht zu beklagen. Zwei Einsatzkräfte wurden jedoch «aufgrund leichter Kreislaufbeschwerden medizinisch versorgt».