Die Weltkriegsbombe in Dresden ist entschärft. Damit ist der Sperrkreis im Stadtzentrum aufgehoben und die 18.000 Betroffenen können in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren, wie die Polizei mitteilte.
Da der Zünder der 250 Kilogramm schweren britischen Fliegerbombe beschädigt war, setzte Sprengmeister Thomas Zowalla ein Wasserschneidgerät ein. Der Zünder wurde damit herausgeschnitten und anschließend gesprengt, um die Bombe unschädlich zu machen. Nur ein winziges Stück blieb dabei übrig.
«Dieses Teil ist eigentlich das gefährlichste an der gesamten Bombe», erklärte der Sprengmeister. Wegen der Beschädigung habe man sofort entschieden, es so schnell wie möglich völlig unschädlich zu machen.
Ungefähr zwei Stunden dauerte die Entschärfung. Um 15.10 Uhr habe der Sprengmeister dann grünes Licht gegeben, sagte Polizeisprecher Marko Laske.