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Landratsamt will besonderes Insekt unter die Lupe nehmen

Von: DieSachsen News

In der Sächsischen Schweiz will man sich ein besseres Bild von einer vergleichsweise neuen Tierart der Region verschaffen - der Bedornten Höhlenschrecke (Troglophilus neglectus). Das Insekt lebt vor allem im Süden Europas und war erstmals 1992 auch im Elbsandsteingebirge gesichtet worden. Am Montag bat das Landratsamt in Pirna darum, alle Sichtungen der Höhlenschrecke zu dokumentieren und zu melden. Diese verbringt demnach das Winterhalbjahr in Höhlen oder Kellern.

Das Vorkommen in der Sächsischen Schweiz sei das nördlichste Verbreitungsgebiet der Art. 2022 habe man erstmals einzelne Exemplare der Höhlenschrecke auch außerhalb des Elbtales in zwei Sandsteinkellern in Borthen und Lohmen gefunden.

Zugleich lieferte die Behörde einen Steckbrief des Insekts mit: «Die Höhlenschrecke gehört zu den Langfühlerschrecken. Die Fühler sind selbst für Langfühlerschrecken ungewöhnlich lang (mehrfach so lang wie der Körper)», hieß es unter anderem. Auf den ersten Blick machten die Tiere einen «spinnenartigen» Eindruck.

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