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Was Dresdens Dreifach-Olympiasieger bei Stefan Raab macht

Was Dresdens Dreifach-Olympiasieger bei Stefan Raab macht
Moderator Stefan Raab (l.) wollte von Tom Liebscher-Lucz (2.v.l.) so einiges wissen. Foto: ©Raab ENTERTAINMENT | Willi Weber
Von: Alexander Hiller
Kanu-Olympiasieger Tom Liebscher-Lucz nutzt die ungewöhnliche Bühne in der Show des berühmten Moderators für Werbung in eigener Sache - und für seine Sportart. Gewonnen hat er dort aber nicht.

Den Auftritt wird Tom Liebscher-Lucz so schnell nicht vergessen. Dabei hat der dreifache Kanu-Olympiasieger aus Dresden schon viel erlebt. Als Kandidat bei der "Stefan Raab Show" auf RTL stellte er sich aber einer auch für ihn neuen Herausforderung. Der 32-Jährige vom Kanuclub Dresden lieferte sich einen Schlagabtausch mit drei weiteren Teilnehmern und nutzte die Bühne, um den Kanusport außerhalb klassischer Wettkämpfe sichtbar zu machen.

“Das hat echt Bock gemacht und war eine besondere Erfahrung, die es meiner Meinung nach auch braucht. Ich versuche ganz bewusst, sei es in Fernsehformaten oder in der breiten Öffentlichkeit, mehr Aufmerksamkeit auf meine Sportart zu lenken", sagt der siebenfache Weltmeister und ergänzte: "Wir sind eben keine Fußballer, sondern müssen insbesondere außerhalb der Saison immer wieder für den Kanusport werben."

Besonders im ersten Spiel hat er sich ein intensives Duell mit seinem Kontrahenten geliefert. Mit einem Maßband und jeder Menge Geschicklichkeit mussten die Teilnehmer fünf Hantelscheiben über den Tisch hinweg mehrere Meter in Bewegung setzen. In einem starken Finish konnte Tom Liebscher-Lucz am Ende gewinnen. Allerdings reichte es beim nächsten Spiel nicht für den Sieg. “Nach dem Casting vor Ort habe ich schon gemerkt, dass das Quiz meine Achillesferse ist”, erklärt Tom Liebscher-Lucz schmunzelnd. Die komplette Sendung gibt es ab sofort bei RTL Plus.

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Nach dem kurzen Ausflug in Köln richtet sich der Fokus des Model-Athleten und zweifachen Familienvaters nun auf die kommenden Wochen. Ab April beginnt die heiße Phase der Saisonvorbereitung - mit der einzigen nationalen Qualifikation. Anhand dieser Ergebnisse werden die Startplätze für die internationalen Wettbewerbe vergeben, zunächst für die Weltcups. “Ich will mich bestmöglich präsentieren, um bei den Weltcups angreifen zu können.”

Im Vorjahr konnte sich Tom Liebscher-Lucz im nationalen Ausscheid erstmals nicht wie gewohnt für das deutsche Paradeboot qualifizieren. Mit dem deutschen Kajak-Vierer hatte der Dresdner seine größten Erfolge eingefahren - nicht nur seine drei Olympia-Goldmedaillen. 

Die ersten internationalen Aufgaben für Liebscher-Lucz stünden dann im Mai vor der Brust. Neben dem Weltcup im ungarischen Szeged, der Heimat seiner Ehefrau Dora, freut sich der Sachse besonders auf das “Heimspiel” in Brandenburg an der Havel.

Alexander Hiller
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Alexander Hiller

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