Ein Olympiasieger im Bob, ein Handball-Geschäftsführer, ein RB-Leipzig-Profi und ein Schiedsrichter, der weiß, wie man unter Druck sachlich bleibt – die Mischung beim ersten TeamSportSachsen-Summit am Mittwoch in Leipzig war ungewöhnlich. Rund 100 Teilnehmer aus Sport, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik kamen im „Felix im Staycity" am Augustusplatz zusammen. Das Ziel: Erfahrungen aus dem Spitzensport in die Breite tragen – zu den Vereinen, die den Alltag des sächsischen Sports ausmachen.
Von der Podiumsdiskussion in den Workshop
Herzstück der Veranstaltung war eine Podiumsdiskussion unter dem Motto „Von den Besten lernen – Sport als Spiegel der Gesellschaft". Marc-Henrik Schmedt, Geschäftsführer des SC Magdeburg, sprach ebenso mit wie Dominik Kaiser von RB Leipzig und Bobfahrer Thorsten Margis, der fünfmal olympisches Gold gewonnen hat.
Anschließend wurde es praktischer: In Workshops ging es um Markenaufbau am Beispiel des Triathlonklassikers DATEV Challenge Roth, um den Umgang mit Drucksituationen – beleuchtet von Fußball-Schiedsrichter Richard Hempel – und um die Chancen einer deutschen Olympiabewerbung, erläutert von Skeleton-Silbermedaillengewinnerin Susanne Kreher vom Dresdner SC 1898.
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer lobte das Format: Der Sport präge die Identität des Freistaates, schaffe Zusammenhalt und verbinde Generationen. „Deshalb wollen wir Spitzensport, Wirtschaft, Politik und Wissenschaft noch enger miteinander vernetzen."