Olympiasiegerin Aljona Savchenko will mit ihrem früheren Partner Robin Szolkowy das Eiskunstlaufen in Deutschland wieder nach vorne bringen. «Auf jeden Fall haben wir uns geschworen, gemeinsam das Eiskunstlaufen in Deutschland wieder ins Rampenlicht zu rücken – so wie zu den Glanzzeiten von Jutta Müller Auch deshalb bin ich nach Chemnitz zurückgekehrt», sagte die 39-Jährige im Interview der «Welt am Sonntag». Müller trainierte unter anderem Katarina Witt.
Savchenko hatte zuletzt als Nationaltrainerin der Niederlande gearbeitet, der Vertrag lief ursprünglich bis 2024. Gemeinsam mit Szolkowy (43), mit dem sie fünfmal Weltmeisterin und viermal Europameisterin im Paarlauf wurde sowie zwei olympische Bronzemedaillen gewann, wird sie sich nun um den Nachwuchs am Landesstützpunkt Sachsen kümmern. Die Arbeit an einer Finanzierung laufe, erklärte die gebürtige Ukrainerin.
Die Situation des Eiskunstlaufes in Deutschland sei derzeit nicht gut. «Deshalb sind wir ja unbedingt bereit, etwas zu bewegen und aufzubauen. Natürlich brauchen wir die Unterstützung von Verbänden und Vereinen. Und ich hatte dazu auch schon ein gutes Gespräch mit der Deutschen Eislauf-Union», sagte Savchenko, die 2018 mit dem Franzosen Bruno Massot Olympia-Gold holte, der «Sächsischen Zeitung» (Samstag).