Die Fußball-Regionalliga Nordost startet am kommenden Freitag in die neue Saison. Angesichts der Fülle von Traditionsvereinen erscheint das Rennen um den Titel und den damit verbundenen direkten Aufstieg in die 3. Liga so offen wie selten zuvor. Energie Cottbus geht nach den Niederlagen in den Aufstiegsspielen gegen SpVgg Unterhaching als Titelverteidiger erneut ins Rennen. Viele Clubs haben ihre Kader deutlich verstärkt.
Die Tradition
Mit Blick auf die vielen Traditionsvereine schwärmt Torsten Mattuschka, ehemaliger Profi vom 1. FC Union Berlin und Energie Cottbus. «Wenn man die Wappen sieht in dieser Liga, das ist schon etwas Geiles», sagte der Co-Trainer der VSG Altglienicke. «Diese Liga ist in der Breite noch enger zusammengerückt.»
Mit dem BFC Dynamo (zehnfacher Meister in der DDR-Oberliga), Carl Zeiss Jena (3), Rot-Weiß Erfurt (2), Chemie Leipzig (2), Chemnitzer FC (1), dem Drittliga-Absteiger FSV Zwickau (1) sowie Lok Leipzig und Energie Cottbus ist die Liga gespickt mit vielen Clubs aus dem Osten Deutschlands, deren Historie weit zurückreicht. Dass Oberliga-Aufsteiger Hansa Rostock II seine Spiele im Bundesliga-erprobten Ostseestadion austragen wird, macht die Liga noch attraktiver. Der Zuschauerschnitt aus dem Vorjahr mit 2302 Gästen pro Spiel könnte in dieser Saison deutlich übertroffen werden.