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Politt bejubelt Zeitfahr-Triple im Thüringer Wald

Politt bejubelt Zeitfahr-Triple im Thüringer Wald
Nils Politt hat zum dritten Mal in seiner Karriere den deutschen Zeitfahrmeistertitel bejubelt. (Archivbild) / Foto: Mosa'ab Elshamy/AP/dpa
Von: Sachsen News
Bei schweißtreibenden Temperaturen in Thüringen geht es für die deutschen Radprofis um die Meistertitel. Im Zeitfahren setzt sich Nils Politt mit knappem Vorsprung durch.

Radprofi Nils Politt hat im Thüringer Wald zum dritten Mal in seiner Karriere den deutschen Zeitfahrmeistertitel bejubelt. Zum Auftakt der Meisterschaften siegte der 32-Jährige bei schweißtreibenden Temperaturen rund um den Ort Streudorf über 41 Kilometer ganz knapp. Der zweitplatzierte Maximilian Walscheid war nur eine Sekunde langsamer als Politt, der Tagesdritte Jasha Sütterlin nur zwei Sekunden. 

Der Teamkollege von Rad-Star Tadej Pogacar hatte den Zeitfahrtitel bereits 2023 und 2024 gewonnen. Im vergangenen Jahr siegte Maximilian Schachmann, der dieses Jahr mit einem Rückstand von 13 Sekunden Vierter wurde. Senkrechtstarter Florian Lipowitz, der in der kommenden Woche bei der Tour de France startet, nimmt nicht an den Meisterschaften teil. 

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Keine Wetter-Absagen bei DM

Wegen des Wetters gab es bei den Meisterschaften im Gegensatz zu anderen sportlichen Großveranstaltungen keine Überlegungen einer Absage. Die Temperaturen lagen am Freitagmorgen während des Einzelzeitfahrens schon bei etwas mehr als 31 Grad.

Allerdings änderten die Organisatoren die Regel zu den Verpflegungszonen: Sonst ist das Anreichen von Wasser und Gels nur in bestimmten Bereichen erlaubt. Bei der DM ist es wegen der Hitze überall an der Strecke möglich, teilte eine Sprecherin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. 

Beide Straßenrennen am Wochenende

Am Samstag fahren die Frauen um Paris-Roubaix-Siegerin und Titelverteidigerin Franziska Koch auf einem Rundkurs in der Nähe von Bad Liebenstein über 136,5 Kilometer um den Straßentitel der Frauen. 

Einen Tag später sind die Männer an der Reihe und müssen den Rundkurs siebenmal bewältigen. Insgesamt 191,1 Kilometer stehen auf dem Programm. Im vergangenen Jahr siegte der Augsburger Georg Zimmermann in der Pfalz.

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