Die Niners Chemnitz haben den größten Erfolg ihrer Vereinsgeschichte gefeiert und den FIBA Europe Cup gewonnen. Am Mittwoch verlor der Basketball-Bundesligist das Finalrückspiel bei Bahcesehir College zwar mit 95:105 (38:55) nach Verlängerung, hatte sich im Hinspiel in der vergangenen Woche aber mit 85:74 durchgesetzt. Dieses Elf-Punkte-Polster reichte Chemnitz zum Titel. Kaza Kajami-Keane führte die Sachsen mit 29 Punkten an.
Der Chemnitzer Club ist nach Alba Berlin (1993), dem Syntainics MBC aus Weißenfels (2004), der BG Göttingen (2010), den Fraport Skyliners aus Frankfurt (2016) und den Telekom Baskets Bonn (2023) das sechste deutsche Team, das einen Europapokal gewinnt. Der FIBA Europe Cup ist unter den aktuell vier europäischen Wettbewerben im Basketball der schwächste.
Die Chemnitzer führten nach dem ersten Viertel mit 19:18, verloren im Lauf des zweiten Durchgangs aber ihren Rhythmus. Bahcesehir hingegen traf nun seine Dreier und setzte sich durch einen 18:4-Lauf zur Pause auf 55:38 ab. 37 Punkte mussten die Gäste im zweiten Durchgang hinnehmen.