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Nach Konkurrenz-Ausrutschern: Wiegert will «ready» sein

Nach Konkurrenz-Ausrutschern: Wiegert will «ready» sein
SCM-Trainer Bennet Wiegert verlangt volle Konzentration im Titelkampf. / Foto: Hendrik Schmidt/dpa
Von: DieSachsen News
Der SC Magdeburg muss in der Bundesliga in vier Nachholspielen die Lücke zur Spitze schließen. Drei Heimpartien sind ein Pluspunkt. An diesem Wochenende will der Trainer aber kein Handball schauen.

SCM-Trainer Bennet Wiegert sieht die jüngsten Ausrutscher der Konkurrenz im Titelkampf der Handball-Bundesliga als Warnsignal. «Wir haben jetzt immer das Glück gehabt, dass wir danach gespielt haben, dass ich noch mal darauf eingehen konnte, dass ich schon im Hotel, wo wir die Spiele verfolgt haben, sagen konnte, ja, aber Leute, das kann uns auch passieren. Wir müssen einfach ready sein», sagte Wiegert in einem Pressegespräch. 

Die Magdeburger liegen derzeit nur auf dem fünften Tabellenplatz, haben aber vier Spiele weniger bestritten als Tabellenführer Füchse Berlin und der Zweite MT Melsungen. Nach Minuspunkten sind die Topteams nur um einen Zähler besser, die Meisterchancen des SCM sind also intakt. Am Wochenende kamen die Berliner nur zu einem Remis gegen den HC Erlangen, Verfolger Hannover-Burgdorf verlor gegen Göppingen. 

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Torwart-Einsatz ungewiss

Als Pluspunkt bewertet Wiegert, dass die Magdeburger nun in der Bundesliga drei Heimspiele nacheinander bestreiten. Innerhalb von neun Tagen geht es gegen Erlangen (10.4.), TBV Stuttgart (16.4.) und die Rhein-Neckar Löwen (19.4.). Kein Reisestress und die eigenen Fans im Rücken nannte Wiegert als Vorteil für den Titelverteidiger. Allerdings: Gegen Erlangen droht der Ausfall des angeschlagenen Torwarts Nikola Portner. 

Kein Verständnis hat der 43-Jährige, dass der SCM trotz Spielrückstands am Wochenende spielfrei hat. Die HBL erlaube wohl an den Finaltagen um den DHB-Pokal keine anderen Partien, vermutete Wiegert. Für ihn unverständlich, angesichts des Spielplans. Ob er die Cup-Partien überhaupt gucken werde, ließ der SCM-Coach offen. Ihm «blute das Herz», dass man sich nicht selbst für den Titelkampf qualifiziert habe.

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