Es ist eine beinahe absurde Parallelität der Ereignisse. Neben dem schweren Unfall von DTM-Pilot Maximilian Paul auf dem Norisring ist ein weiterer Motorsportler aus der sächsischen Landeshauptstadt am Wochenende schwer verunglückt.
Beim freien Training zum Acht-Stunden-Rennen im japanischen Suzuka, dem dritten Rennen der Langstrecken-Weltmeisterschaft, wurde der 20-jährige Motorrad-Pilot Lennox Lehmann bereits am Freitagabend auf der Start- und Zielgeraden bei einer Geschwindigkeit von knapp 240 Stundenkilometern per sogenanntem Highsider von seiner Yamaha geschleudert.
Solche Unfälle passieren meist in der Kurve, wenn das Hinterrad wegrutscht, abrupt wieder Grip aufbaut und das Motorrad sich schlagartig wieder aufrichtet. Der Fahrer wird dabei oftmals wie von einem Katapult über den Lenker geschleudert.
Auf gerader Strecke, wie bei Lehmann, passieren solche Stürze indes sehr selten. „Ich hatte das Pech, dass zu dem Zeitpunkt Flüssigkeit auf der Strecke war. Wir gehen davon aus, dass es Öl war. Ich lag auf einmal da, ohne zu wissen, was genau passiert ist“, sagte Lennox Lehmann auf Nachfrage.
