Der 7. Sächsische Landtag ist Geschichte, sein Nachfolger steht schon in den Startlöchern. Wenn am kommenden Dienstag der 8. Sächsische Landtag zu seiner konstituierenden Sitzung zusammenkommt, wird es eine ganze Reihe von Veränderungen geben. Die Umbauarbeiten für das neue Plenum haben schon begonnen.
Viel mehr Platz wird zwar nicht benötigt, denn der neue Landtag hat mit 120 Abgeordneten nur einen Abgeordneten mehr. Dennoch gilt es, die Stühle bei den einzelnen Fraktionen zu ordnen. Mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) und dem fraktionslosen Abgeordneten Matthias Berger, der für die Freien Wähler einzieht, gibt es zwei neue Player im Parlament.
Die CDU verfügt im Landtag fortan über 41 Sitze, die AfD hat einen weniger. Das BSW ist mit 15 Abgeordneten präsent, die SPD mit 10. Die Grünen (7) und die Linken (6) sind fortan nur noch einstellig vertreten.
Die Sitzordnung für die konstituierende Sitzung ist bereits festgelegt. Danach sitzen die Fraktionen aus Sicht des Präsidenten von rechts nach links wie folgt: AfD, CDU, Grüne, SPD, BSW und Linke. Matthias Berger wird als Einzelkämpfer in der letzten Reihe zwischen CDU und Bündnisgrünen platziert. Über die endgültige Sitzordnung im Plenarsaal und die Verteilung der Büroräume im Landtag soll das neue Präsidium auf einer seiner nächsten Sitzungen entscheiden. Die AfD will künftig auf einer Etage residieren.