Mehrere große Akademien der Künste warnen vor den Folgen massiver Kürzungen in der Kultur. «In einer zunehmend polarisierten Welt können Kunst und Kultur Räume für Dialog und Begegnung öffnen, den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern und zu nationalen und internationalen Verständigung beitragen», teilten die Präsidenten von sechs deutschen Akademien in einem Appell mit.
Kulturförderung sei keine Subvention, die je nach Wirtschaftslage bemessen werden kann. Sie sei eine «lebensnotwendige Investition», damit sich jeder Einzelne entfalten könne. Den freien Zugang zu kultureller Bildung müsse die öffentliche Hand von der «Kindertagesstätte bis zum Lebensabend» für alle Schichten gewährleisten. Kultur dürfe weder von Sponsoring noch von politischen oder nationalen Interessen abhängig gemacht werden.