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AfD-Ehrenvorsitzender Gauland entscheidet Wahlkreis für sich

AfD-Ehrenvorsitzender Gauland entscheidet Wahlkreis für sich
AfD-Ehrenvorsitzender Alexander Gauland hat das Direktmandat im Wahlkreis 161 (Chemnitz) gewonnen (Archivbild). / Foto: Jürgen Lösel/dpa
Von: Sachsen News
Chemnitz gilt als Hochburg der SPD in Sachsen. Seit Jahrzehnten stellen die Sozialdemokraten hier den Oberbürgermeister. Die AfD hat nun beste Chancen auf das Direktmandat.

Der AfD-Ehrenvorsitzende Alexander Gauland hat bei der Bundestagswahl im Wahlkreis Chemnitz mit Abstand die meisten Stimmen errungen. Wie die Bundeswahlleitung mitteilte, setzte er sich am Sonntag mit 32,2 Prozent der Stimmen durch und sicherte sich damit ein Direktmandat für den Bundestag.

CDU-Politikerin Nora Seitz kam auf 21,4 Prozent, SPD-Kandidat Detlef Müller auf 16,7 Prozent. Bei der vorangegangenen Wahl 2021 hatte Müller in Chemnitz noch das Direktmandat gewonnen. Marten Richard Henning (Linke) erreichte 10,0 Prozent der Erststimmen. Die frühere sächsische Grünen-Chefin Christin Furtenbacher kam auf 4,6 Prozent. FDP-Kandidatin Norma Grube erhielt 2,3 Prozent. 

Wegen der Wahlrechtsreform, die nun zum ersten Mal greift, ziehen nicht mehr alle siegreichen Wahlkreis-Direktkandidaten automatisch in den Bundestag ein: Sie bekommen nur noch dann ein Mandat, wenn ihre Partei auf genügend Zweitstimmen kommt. Dafür entfallen die früher üblichen Überhang- und Ausgleichsmandate. Künftig hat der Bundestag noch 630 Abgeordnete statt aktuell 733.

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