Das Nationaltheater Prag hat am Dienstag, 24. März, mit der umfassenden Sanierung der sogenannten Neuen Szene begonnen. Das teilte das Theater mit. Mit der Übergabe des geräumten Gebäudes an ein Baukonsortium unter Führung von Metrostav CZ fiel offiziell der Startschuss für das Projekt. Die Arbeiten sollen rund zwei Jahre dauern, das Auftragsvolumen liegt bei rund 1,81 Milliarden Kronen ohne Mehrwertsteuer.
Vor Baubeginn besichtigten Premierminister Andrej Babiš und Kulturminister Oto Klempíř gemeinsam mit Generaldirektor Jan Burian sowie Metrostav-Chef Karel Volf das Gebäude. Die Neue Szene soll im Zuge der Arbeiten zu einem multifunktionalen Theaterraum umgebaut werden. Geplant ist eine flexible Gestaltung von Bühne und Zuschauerraum, die sich mithilfe moderner Technik an unterschiedliche Inszenierungen anpassen lässt. Laut Burian wird damit eine ursprüngliche Vision der Architekten Karel Prager und Josef Svoboda umgesetzt, die bei der Errichtung technisch noch nicht realisierbar gewesen sei.