Eine Kolumne von Egbert Pietsch
Er ist Leipziger, im Grunde aber auch Prager. Seine Wurzeln sind böhmisch. So oft er kann, fährt er in die Tschechische Republik. Vor allem nach Prag. Des Fußballs wegen. Das ist sein Hauptthema, aber auch Fußball und vor allem Fußball. Ab und zu geht es in seinen Kolummen auch um Pflaumenknödel, Reichenberger Rasen und Literatur. Der Mann liebt Bücher. Ab sofort können die Leser von News aus Tschechien seine Kolumnen fürs Landesecho lesen. Egbert Pietsch wurde 1965 in Magdeburg geboren und studierte Germanistik in Leipzig. 1991 war er Mitgründer des Magazins KREUZER und ist bis heute Geschäftsführer und Mehrheitseigner des Magazins. Viel Spaß beim Lesen.

Egbert Pietsch fährt gern Bahn. Foto: privat
Diese 26er WM war in mehrfacher Hinsicht denkwürdig, wenn auch kaum im guten Sinne. Aus tschechischer Sicht sowieso nicht. Die Mannschaft machte einen äußerst desolaten Eindruck und schied sieglos nach drei Gruppenspielen aus. Wirklich überraschend kam das nicht, denn nur mit viel Glück wurde die Qualifikation im letzten Moment keineswegs überzeugend geschafft. Trainer Koubek schaffte es leider zu keinem Moment, aus 11 zweifellos großen Profis ein Kollektiv zu formen. Um so seltsamer, dass er glaubt, diesen Job weiter machen zu können.