Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 zeichnet für den Landkreis Meißen ein insgesamt stabiles Bild der Allgemeinkriminalität – bei zugleich deutlich höheren Schadenssummen und einer weiter wachsenden Bedeutung digitaler Delikte. Im Jahr 2025 registrierte die Polizei 12.134 Straftaten der Allgemeinkriminalität, nach 12.102 Fällen im Vorjahr. Die Aufklärungsquote stieg dabei spürbar auf 60,1 Prozent (2024: 58,4 Prozent). Das teilte die Polizeidirektion Dresden am Mittwoch mit.
Polizeipräsident Lutz Rodig sieht darin einen Nachweis wirksamer Polizeiarbeit, verweist aber zugleich auf strukturelle Veränderungen: Kriminalität werde teils komplexer, verursache höhere Schäden und verlagere sich zunehmend in den digitalen Raum. Darauf müsse die Polizei flexibel reagieren und Strategien fortlaufend anpassen.
Allgemeinkriminalität: mehr Tatverdächtige, weniger Opfer
Insgesamt wurden 5.373 Tatverdächtige ermittelt (2024: 5.048). 68,9 Prozent waren männlich, 31,1 Prozent weiblich. Bei 82,4 Prozent handelte es sich um Erwachsene (2024: 81,3 Prozent). Der Anteil der Heranwachsenden sank auf 5,3 Prozent (2024: 5,8 Prozent), der Anteil Jugendlicher auf 8,4 Prozent (2024: 8,9 Prozent). Auch Kinder als Tatverdächtige machten einen etwas geringeren Anteil aus: 3,9 Prozent nach 4,1 Prozent im Jahr 2024.