Das 21-Punkte-Programm des Kultusministeriums in Sachsen hat in den Schulen für Unruhe gesorgt. Der CDU-Landtagsabgeordnete des Wahlkreises Coswig/ Moritzburg/Radebeul Dr. Sven Eppinger suchte darüber das Gespräch mit den Schulleitern und Lehrern im Wahlkreis.
Die Unruhe unter der Lehrerschaft, aber auch unter Eltern und Assistenzkräften in den Schulen, sei zu spüren. „Als direkt gewählter Landtagsabgeordneter ist es aus meiner Sicht auch die Aufgabe, diese Stimmungen aufzunehmen und nach Dresden in den Landtag und an die Verantwortlichen in der Regierung zu tragen“, so Eppinger. Dank eines langjährigen freundlich-kameradschaftlichen Verhältnisses zu Staatsminister Conrad Clemens gelang es auch, ihm die Ergebnisse der Gespräche mit einer Vielzahl von Schulleitern der Schulen direkt zu präsentieren.
In allen drei Schultypen (Grundschule, Oberschule, Gymnasium) waren die Hauptthemen der Abbau der sogenannten Altersermäßigung, der Abbau der Schulassistenzstellen, ein schleppender Ausbau der Digitalisierung, das Anwachsen des bürokratischen Aufwandes und damit verbundene Beschäftigung von Lehrern mit unterrichtsfernen Aufgaben sowie das Gefühl von mangelnder Anerkennung der von Lehrern und Schulleitern geleisteten Arbeit. Der Wunsch nach Schulsozialarbeitern bei zunehmender Anzahl von Integrationsschülern und Schülern mit Problemen in ihrem sozialen Umfeld waren ebenso ein Thema wie Möglichkeiten zur besseren Gewinnung von jungen Lehrern.