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Wacker Chemie steigert Quartalsergebnis dank Einsparungen

Wacker Chemie steigert Quartalsergebnis dank Einsparungen
Symbolbild Wacker Chemie / pixabay trank
Von: Meißen News
Der Chemiekonzern mit seinem Werk in Nünchritz legt im 2. Quartal deutlich zu. Kosteneinsparungen und ein Sondereffekt treiben das Ergebnis – die Jahresprognose wird angepasst.

Wacker Chemie hat im 2. Quartal einen deutlichen Ergebnisanstieg erzielt, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Der Konzernumsatz lag bei 1,52 Mrd. €, rund sieben Prozent über dem Vorjahreswert. Das EBITDA erreichte 211 Mio. € – ein Plus von 85 Prozent. Laut Bericht heißt es: „Grund für den Ergebnisanstieg im Vergleich zum Vorjahresquartal waren vor allem Kosteneinsparungen aus dem Kosten- und Effizienzprogramm PACE.“

Im operativen Geschäft lag das EBITDA bei 175 Mio. € und damit im Rahmen der Markterwartungen. Ein Sondereffekt aus der Reduzierung von Pensionsrückstellungen steuerte zusätzlich 36,7 Mio. € bei. Das Periodenergebnis stieg auf 350 Mio. €, beeinflusst durch 243 Mio. € aus dem Verkauf von Siltronic‑Anteilen. Der Netto‑Cashflow erhöhte sich auf 243 Mio. €. 

CEO Christian Hartel betonte, dass sich WACKER trotz schwacher Nachfrage in der chemischen Industrie behauptet habe. „Die Kosteneinsparungen aus unserem laufenden Kosten- und Effizienzprogramm PACE zeigen Wirkung.“ Das Programm soll jährlich über 300 Mio. € einsparen und die Wettbewerbsfähigkeit stärken.

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Alle Geschäftsbereiche steigerten ihren Umsatz. Silicones legte um sechs Prozent zu, Polymers um zwölf Prozent, Biosolutions um 13 Prozent. Im Bereich Polysilicon stieg der Umsatz zwar leicht, das EBITDA sank jedoch deutlich aufgrund schwacher Solarsilicium‑Nachfrage und höherer Energiekosten.

Regional wuchs der Umsatz besonders in Europa (+12 %) mit Beteiligung des großen Werkes in Nünchritz, gefolgt von Asien (+7 %) und Amerika (+2 %). Die Investitionen gingen auf 59 Mio. € zurück, hauptsächlich für Optimierungen bestehender Anlagen. Die Zahl der Beschäftigten sank leicht auf 16.084.

WACKER passte seine Jahresprognose an. Das Unternehmen erwartet nun ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Bereich und ein EBITDA zwischen 625 und 750 Mio. €. Hintergrund sind die gute operative Entwicklung und der positive Sondereffekt aus der Neubewertung der Pensionsverpflichtungen. Die Prognose bleibt aufgrund geopolitischer Risiken und unsicherer Handelsbedingungen jedoch mit hoher Unsicherheit behaftet.

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