Wieder Wirbel um Mathilda Huss. Diesmal handelt sie sich eine Strafanzeige ein. Die promovierte Biologin (auch bekannt als Gastgeberin des umstrittenen Potsdamer Treffens 2023 und Besitzerin von Schloss Reinsberg) hielt am 20. März im Städtischen Festsaal in Freiberg einen Vortrag, zu dem der Verein „Freiberger Forum“ eingeladen hatte.
Vor etwa 150 Zuhörern sprach sie als Wissenschaftlerin über DNA-Sequenzen, Studien und genetische Datensätze. Huss leitete aus genetischen Daten und DNA-Sequenzen eine Ungleichwertigkeit von Menschen ab. Sie sprach von einer „biologischen Hierarchie“ unter Menschen, die durch Vererbung von Intelligenz, Charaktereigenschaften und Leistungsfähigkeit begründet sei. Sie behauptete, dass man anhand genetischer Daten einordnen könne, ob Menschen eine Belastung für die Sozialsysteme darstellen oder nicht. Der gesamte Vortrag trug den Titel „Die hereditäre Wende“ und plädierte dafür, gesellschaftliche und politische Entscheidungen stärker an hereditären (erblichen) Faktoren auszurichten statt an der Annahme universeller Gleichheit. Huss stellte dies als wissenschaftlich fundierten Paradigmenwechsel dar, der sich auf aktuelle Studien zu Genetik, Intelligenz und Vererbung stütze.