Im Elbland wird am letzten Augustwochenende gefeiert – und zwar dort, wo die Region am authentischsten ist: in den Weinbergen, Höfen und Kellern der sächsischen Winzerinnen und Winzer. Am 29. und 30. August laden insgesamt 52 Weingüter zu den Tagen des offenen Weinguts ein. Es ist eine der größten Veranstaltungen des sächsischen Weinjahres und eine Gelegenheit, die Menschen hinter den Weinen persönlich kennenzulernen.
Die Initiative Visit-Dresden–Elbland fasst es so zusammen: „Hier wächst nicht nur erstklassiger Wein, sondern auch echte Leidenschaft.“ Genau diese Leidenschaft wird an beiden Tagen sichtbar – in Führungen, Verkostungen, Gesprächen und kleinen Festen zwischen Meißen, Radebeul, Diesbar-Seußlitz und den Weinbergen entlang der Elbe.
Die Veranstaltung lebt davon, dass die Winzerinnen und Winzer ihre Türen weit öffnen. Besucher können durch historische Gutshöfe schlendern, in kühlen Kellern reifen Wein probieren oder direkt im Weinberg mit den Menschen ins Gespräch kommen, die die Reben das ganze Jahr über pflegen. Ob in den markanten Steillagen von Meißen, wo die Terrassen spektakulär über der Elbe stehen, oder in den traditionsreichen Höfen Radebeuls – jedes Weingut erzählt seine eigene Geschichte. Viele Betriebe bieten Führungen an, bei denen die Gäste erfahren, wie viel Handarbeit hinter einem sächsischen Wein steckt, wie die Reben gepflegt werden und welche Herausforderungen das „Cool Climate“ mit sich bringt.