Die Stadt Großenhain plant ab Montag, 19. Oktober, einen Röderabschlag an der Großen Röder. Die Maßnahme solle etwa zwei Wochen dauern, teilte die Stadtverwaltung mit. Am Teilungswehr in Kalkreuth werde der Wasserstand dafür deutlich abgesenkt. Ein Mindestwasserabfluss werde während des gesamten Zeitraums gewährleistet.
Anlieger der Großen Röder werden gebeten, in dieser Zeit Müll und Unrat aus dem Gewässer zu entfernen und selbst zu entsorgen oder nach vorheriger Rücksprache gesammelt am Stadtbauhof abzugeben. Zudem hätten Anlieger ab der Wassersenkung die Möglichkeit, bauliche Anlagen an der Röder zu reparieren. Dazu zählten Ufermauern sowie Anlagen in, an, über und unter dem Gewässer.
Die Stadt weist darauf hin, dass für rechtmäßig errichtete bauliche Anlagen der Eigentümer für die Unterhaltung verantwortlich sei. Als Eigentümer gelte derjenige, dessen Grundstück die Anlage schütze. Geplante Errichtungen, wesentliche Änderungen oder Beseitigungen müssten vorab mit dem Landratsamt Meißen, insbesondere der Unteren Wasserbehörde, abgestimmt werden. Dies gelte auch für Arbeiten während des Röderabschlages.