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Singapur übt Panzer Strike in der Oberlausitz

Singapur übt Panzer Strike in der Oberlausitz
Das Fahrzeug auf dem Foto ist ein Hunter Armoured Fighting Vehicle (auch als Next Generation Armoured Fighting Vehicle oder NGAFV bekannt) der Singapore Armed Forces (SAF). Foto: Bundeswehr/Schulze, Richter
Von: Meißen News
Seit zehn Jahren trainieren singapurische Soldaten mit der Bundeswehr beim Panzer Strike in der Oberlausitz.

Auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz hat die Gefechtsübung „Panzer Strike“ ihr zehnjähriges Jubiläum. Was als militärische Zusammenarbeit begann, ist heute eine gewachsene Partnerschaft zwischen den Streitkräften Singapurs und der Bundeswehr, teilte die Bundeswehr Sachsen mit.

Die binationale Kooperation reicht Jahrzehnte zurück. Zunächst trainierten die Soldaten beider Länder gemeinsam auf dem Truppenübungsplatz Bergen in Niedersachsen. Seit mittlerweile zehn Jahren ist die Oberlausitz das Zentrum der gemeinsamen Gefechtsausbildung. „Diese Kooperation ist sehr wichtig für uns und für unseren Standort hier“, so der Kommandant des Truppenübungsplatzes, Oberstleutnant René Pierschel.

Zwei Mal im Jahr kommen junge Soldaten aus Singapur für jeweils sieben bis neun Wochen in die Oberlausitz. Für viele von ihnen gilt die Übung als Höhepunkt der zweijährigen Wehrdienstausbildung. Prägend ist dabei vor allem der Einsatz von Leopard-2-Kampfpanzern in unterschiedlichen Konfigurationen. Zum Einsatz kommt auch der Schützenpanzer Hunter AFV.

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Die Ausbildung verbindet realistische Gefechtsszenarien mit deutscher Übungsplatzinfrastruktur und abgestimmten Verfahren, die das Zusammenspiel von Besatzungen, Führung und Logistik fordern.

Die jüngste Übungsphase stand unter besonderen Vorzeichen: Zum Jubiläum lud der Standort zu einem kleinen Empfang. Pierschel unterstrich dabei den Wandel der Zusammenarbeit: „Aus einer anfänglichen Kooperation hat sich mittlerweile eine Freundschaft entwickelt.“  Der Stellvertreter des Inspekteurs des Heeres, General Heico Hübner, dankte den Ausbildern vor Ort sowie den zivilen Akteuren in der Region, die den Ausbildungsbetrieb mittragen.

Hübner betonte zudem die sicherheitspolitische Bedeutung der Partnerschaft. Gerade in der heutigen Zeit spiele die enge Zusammenarbeit zwischen Nationen eine zentrale Rolle für die Verteidigungsfähigkeit. „Panzer Strike“ in der Oberlausitz sei damit nicht nur eine Übung, sondern ein sichtbares Zeichen für verlässliche Kooperation.

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