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Schloss Moritzburg startet Sommersaison mit neuer Kunst

Schloss Moritzburg startet Sommersaison mit neuer Kunst
Schloss Moritzburg. Foto: Sebastian Rose/Schlösserland
Von: Meißen News
Ab 20. März öffnet Schloss Moritzburg wieder die Barockausstellung. Neu zu sehen: zwei Porträts und eine Wandteppichserie mit August dem Starken.

Schloss Moritzburg startet am 20. März in die Sommersaison und öffnet damit erneut den Rundgang durch die Barockausstellung. Nach dem Ende der Winterausstellung am 1. März wurde im Schloss gründlich gereinigt und neu arrangiert. Besucher können nun wieder durch die prunkvollen Räume des Barockschlosses gehen und zentrale Höhepunkte der Sammlung entdecken, teilte Schlösserland Sachsen mit.

Zum Rundgang gehören unter anderem die Geweihsammlung Augusts des Starken im Speisesaal, vergoldete Ledertapeten, kostbares Porzellan sowie das einzigartige Federzimmer. Mit dem HistoPad, einem interaktiven Tabletguide, ist zudem eine digitale Zeitreise möglich: Hoch aufgelöste Ansichten zeigen, wie die Räume zur Zeit Augusts des Starken eingerichtet waren und wofür sie genutzt wurden. 

Erstmals werden in dieser Saison auch Neuerwerbungen präsentiert. In den vergangenen Jahren konnte die Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH (SBG) nach Angaben des Geschäftsführers Christian Striefler zwei bedeutende Gemälde erwerben, die zunächst in Schloss Moritzburg ihren Platz gefunden haben. Schlossleiterin Dominique Fliegler kündigte an, dass die beiden Gemälde zusammen mit einer Tapisserie im Monströsensaal ausgestellt werden und Gäste die Werke in dieser Saison erstmals sehen können.

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Bei den Gemälden handelt es sich um zwei Porträts, die über eine Auktion angekauft wurden. Eines zeigt König Stanislaus I. Leszczyński (1677–1766), König von Polen sowie Herzog von Lothringen und Bar, gemalt vom preußischen Hofmaler Antoine Pesne. Leszczyński spielte im Augusteischen Zeitalter eine Rolle in der sächsischen Geschichte und bekleidete ab 1697 das Amt des Großmundschenks der polnischen Krone am Hof Augusts des Starken. Das zweite Gemälde ist das Porträt einer Hofdame des sächsisch-polnischen Hofes aus der Zeit Augusts des Starken, geschaffen vom ungarischen Maler Ádám Mányoki.

Ergänzt wird die Präsentation durch eine Porträttapisserie (Wandteppich) mit dem Bildnis König Augusts des Starken aus der Werkstatt des Pierre Mercier, datiert um 1725 und aus englischem Kunsthandel erworben. Der König ist lebensgroß dargestellt und trägt unter anderem die Kette des Ordens vom Goldenen Vlies sowie den Stern des Weißen Adlerordens. Darüber hinaus wird die Sonderausstellung „Dünnes Eis – Inuit zur Schau gestellt“ fortgesetzt: Nach dem Start im Juni 2025 soll sie ab 15. Mai 2026 weiterlaufen und die Geschichte der Inuit George und Mary sowie Bezüge zur Gegenwart thematisieren.

  • Das Schloss ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Öffentliche Führungen finden samstags und an Feiertagen um 11 und 13 Uhr statt, sonntags um 11 Uhr.
  • Eintritt inkl. Histopad und Sonderausstellung
  • Vollzahler: 12€ | Ermäßigt 10€ | Kinder 6 bis 16 Jahre 4,50€
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