Mit dem Projekt „Riesa.Vereint.2030“ hat die Stadt Riesa einen neuen Strategieprozess zur Stärkung der Vereinslandschaft gestartet. Rund 60 Vertreterinnen und Vertreter aus Sport, Kultur sowie Sozial-, Jugend- und Seniorenarbeit kamen dafür im Ratssaal zusammen. Das teilte die Stadtverwaltung mit.
Zum Auftakt ordneten Oberbürgermeister Marco Müller und Bürgermeisterin Kerstin Köhler gemeinsam mit Prozessbegleiterin Dorothee Raspel von der Beratungsagentur „Wirkungsschmiede“ das Vorhaben ein. Hintergrund ist die Teilnahme Riesa am Bundesprogramm „Zukunftsraum Demografie“, in dessen Rahmen eine langfristige Strategie für Engagement und Vereinsarbeit entwickelt werden soll.
Grundlage bildet eine Analyse zur aktuellen Situation der Vereine in der Stadt. Diese wurde im Workshop durch praktische Erfahrungen der Teilnehmenden ergänzt. Dabei wurde deutlich: Die Vereinslandschaft in Riesa ist vielfältig und prägt das gesellschaftliche Leben maßgeblich, steht jedoch zugleich vor Herausforderungen. Dazu zählen insbesondere die Gewinnung von Nachwuchs, die langfristige Bindung von Ehrenamtlichen, begrenzte finanzielle Mittel sowie steigende bürokratische Anforderungen.