Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch hat am Mittwoch gemeinsam mit Winzern der Sächsischen Winzergenossenschaft Meißen an den Steilhängen der Katzenstufen in Meißen Trauben per Hand geerntet. Das teilte das Ministerium mit. An den schwer zu bewirtschaftenden Hängen würden derzeit vor allem Klein- und Hobbywinzer Trauben der Rebsorte Müller-Thurgau lesen.
Klepsch habe dabei die Bedeutung von Kulinarik und Genuss für den Tourismus in Sachsen hervorgehoben. Kulinarik mache den Freistaat erlebbar, weil sie Landschaft, Kultur und Tradition verbinde, sagte sie. Im Masterplan Tourismus setze Sachsen deshalb einen Schwerpunkt auf die sächsische Kulinarik. Mit der Initiative »So schmeckt Sachsen« solle sie stärker sichtbar werden. Als Beispiel nannte die Ministerin die Winzergenossenschaft Meißen. Sie sei Sachsens größter Weinproduzent und habe rund 800 Mitglieder. Damit schaffe sie wirtschaftliche Perspektiven für viele kleine Winzer. Zugleich bewahre die Genossenschaft ein Stück sächsischer Identität und trage dazu bei, die Weinberglandschaft und den Weinbau für kommende Generationen zu erhalten.