Mehr als 100 Unternehmerinnen und Unternehmer aus den Landkreisen Meißen und Nordsachsen haben am Mittwochabend in Wermsdorf über die Zukunft des ländlichen Raums zwischen Dresden und Leipzig gesprochen. Eingeladen hatten die Kreisverbände Meißen und Nordsachsen der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) zu ihrer ersten gemeinsamen Veranstaltung.
Ehrengast war Thorsten Frei, Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Themen des Abends: die neue Förderpolitik und Unternehmensnachfolge.
Nach Angaben der Veranstalter planen bundesweit bis Ende 2026 rund 186.000 mittelständische Betriebe eine Übergabe. Weitere 243.000 sollen schließen, weil kein Nachfolger gefunden wird. Für Sachsen nannten die Organisatoren zwischen 2026 und 2030 rund 7.400 anstehende Übergaben. "Das Thema Unternehmensnachfolge ist für unseren deutschen Mittelstand essenziell. Die Politik kann aber keinen Nachfolger vorschreiben. Sie muss dafür sorgen, dass eine Übergabe nicht an Bürokratie, am Steuerrecht oder an schlechten Rahmenbedingungen scheitert. Wir als CDU/CSU-Bundestagsfraktion arbeiten daran, dass es sich auch in Zukunft lohnt, ein Unternehmen zu führen und Verantwortung als Arbeitgeber zu übernehmen“, sagte Thorsten Frei.