Übung macht den Meister. Anfang Mai haben Wasserrettungsgruppen des Katastrophenschutzes im Landkreis Meißen auf der Elbe eine gemeinsame Fachdienstübung absolviert. Das Landratsamt Meißen teilte mit, Ziel sei gewesen, die Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte zu verbessern und Abläufe bei komplexen Einsatzlagen zu trainieren. Beteiligt waren unter anderem ASB, DLRG, DRK-Wasserwacht, Johanniter-Unfall-Hilfe, die Feuerwehren aus Nünchritz, Diera-Zehren und Hirschstein, die Drohnenstaffel aus Glaubitz, das THW sowie die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes.
Im Mittelpunkt stand ein realistisches Szenario: Ein Fahrgastschiff sei wegen eines technischen Defekts manövrierunfähig geworden und habe in der Fahrrinne ein Notankermanöver durchführen müssen. Anschließend hätten die Einsatzkräfte die Personen an Bord geordnet evakuiert und zu einer Betreuungsstelle an Land gebracht.
Während der Maßnahmen sei zudem ein Brand im Maschinenraum festgestellt worden, wodurch sich die Lage weiter verschärft habe. Nach Angaben des Landratsamts ging es vor allem darum, Zuständigkeiten und Handlungsabläufe zu verfestigen. Geübt wurden auch Funkkommunikation, die Erkundung von Gefahrenbereichen, die Vorsichtung Verletzter und Maßnahmen zur Brandbekämpfung auf dem Wasser.