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Meißner Mittelstand freut sich über den Wechsel ihrer Chefin ins Digitalministerium

Meißner Mittelstand freut sich über den Wechsel ihrer Chefin ins Digitalministerium
Neue Staatsekretärin: Gitta Connemann (CDU). Foto: privat
Von: Meißen News
Gitta Connemann wird Staatssekretärin im Digitalministerium und bleibt Mittelstandsbeauftragte. Die MIT Meißen sieht darin ein starkes Signal.

Die Bundesvorsitzende der Mittelstands‑ und Wirtschaftsunion (MIT), Gitta Connemann, wechselt ins Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung, teilte die MIT Meißen am Dienstag mit. Dort wird sie Parlamentarische Staatssekretärin – und bleibt zugleich Beauftragte der Bundesregierung für den Mittelstand. Aus Sicht der MIT Meißen erhält der Mittelstand damit eine starke Stimme genau in dem Ressort, in dem zentrale Entscheidungen zu Bürokratierückbau, Digitalisierung und moderner Verwaltung getroffen werden.

Der MIT‑Kreisvorsitzende Sven Wilhelm bewertet die Personalie ambivalent, aber positiv. Connemann habe im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gemeinsam mit Bundesministerin Katherina Reiche „hervorragende Arbeit für den Wirtschaftsstandort Deutschland“ geleistet. Der Wechsel sei dennoch ein Gewinn: Connemann sei seit Jahren „die Anwältin des Mittelstands“. Dass sie künftig dort arbeite, wo über Entlastungen, digitale Verfahren und Verwaltungsmodernisierung entschieden werde, sei ein „starkes Signal“.

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Wilhelm verweist auf die Belastung vieler Betriebe durch Bürokratie. Sie koste Zeit, Geld und Innovationskraft. Wer Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit stärken wolle, müsse Unternehmen mehr Freiräume verschaffen. Erst am Donnerstag zuvor hatte die Bundesregierung im zweiten Entlastungskabinett weitere Maßnahmen zum Bürokratierückbau beschlossen und damit Forderungen der MIT aufgegriffen. Nun komme es darauf an, diese Vorhaben konsequent umzusetzen.

Dass Connemann das Amt der Mittelstandsbeauftragten künftig aus dem Digitalministerium heraus wahrnimmt, sei folgerichtig, so Wilhelm. Dort würden die Weichen für weniger Bürokratie, schnellere Verfahren und eine leistungsfähige Verwaltung gestellt. Er zeigt sich überzeugt, dass Connemann die angekündigten Reformen „mit aller Kraft vorantreiben“ werde – zum Vorteil der Unternehmen und ihrer Beschäftigten.

Die MIT Meißen sieht in der neuen Aufgabe eine Chance, die Interessen des Mittelstands noch wirksamer in der Bundesregierung zu vertreten. Als Staatssekretärin und Mittelstandsbeauftragte könne Connemann den Bürokratierückbau, die Digitalisierung der Verwaltung und die Staatsmodernisierung unmittelbar mitgestalten. Weniger Bürokratie, schnellere Verfahren und ein moderner Staat seien entscheidende Voraussetzungen für Investitionen, Innovationen und Wachstum.

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