Jetzt taut es wieder, aber Gewässer können noch zugefroren sein. Vorsicht auf Eisflächen – besonders bei zugefrorenen Gewässern besteht Lebensgefahr. Das teilte die Stadtverwaltung Coswig mit.
Durch Sonneneinstrahlung und in geschützten Bereichen ist die Eisdecke unterschiedlich dick. Hier kann man doch, obwohl das Eis sonst zu halten scheint, schnell einbrechen. Gefährlicher sind vor allen Dingen Fließgewässer, weil durch den Wasserfluss nicht nur das Eis unterschiedlich dick ist, sondern man im Falle eines Eiseinbruches durch die Strömung möglicherweise schnell unter die Eisfläche rutscht. Auch die Seen im Friedewald sind in der Regel eigentlich Fließgewässer, weil sie einen Zu- und Ablauf haben. Sie wurden zur Fischzucht angelegt und sind unterschiedlich tief.
Wenn es zum Eiseinbruch kommt, ist besonnenes Handeln - ohne Panik - wichtig. Man kann versuchen, sich auf das Eis zu lehnen und ein Bein nach dem anderen hinten auf das Eis zu ziehen, um sich vorsichtig herauszuziehen. Die Auflagefläche um das Eisloch sollte so groß wie möglich sein, damit sich das Gewicht verteilen kann. Nicht hilfreich ist in der Regel, sich wie beim Aussteigen aus einem Schwimmbecken abzustützen. Denn dann lastet das Gewicht auf einer kleinen Fläche des Eises - mit der Gefahr, dass es erneut einbricht.