Ein Interview von Pauline Beger
Herr Lindner, wie ist der aktuelle Stand des Glasfaserausbaus im Landkreis Meißen?
Das Gebiet des Landkreises Meißen umfasst 28 Städte und Gemeinden, davon die fünf Großen Kreisstädte Coswig, Großenhain, Meißen, Radebeul und Riesa. Auf einer Fläche von 1.455 km² leben hier rund 240.000 Einwohnerinnen und Einwohner in 122.000 Haushalten unter rund 72.000 Adresspunkten. Fast die Hälfte der Adresspunkte wird durch den eigenwirtschaftlichen Ausbau der Telekommunikationsunternehmen nicht mit schnellen Internetanschlüssen erreicht (Stand 01/2026).
Im Landkreis Meißen trieben ab 2016 die meisten Kommunen unter Nutzung von Förderprogrammen den Breitbandausbau eigenständig voran. Nachfolgend stellte der Landkreis Meißen im Jahr 2019 selbst einen Antrag auf Förderung der verbleibenden sogenannten „weißen Flecken“ (Download kleiner 30 Mbit/s) und der Förderung des Anschlusses von Schulen, Krankenhäusern und Gewerbe (Sonderaufrufe) als Kooperation mit 20 kreisangehörigen Kommunen. Zuletzt stellte der Landkreis Meißen im Jahr 2022 einen Antrag auf Förderung der sogenannten „hellgrauen Flecken“ (Download kleiner 100 Mbit/s) als Kooperation mit 26 kreisangehörigen Kommunen.
Der Landkreis und die Kommunen werden im Ergebnis die geförderte Versorgung von über 28.000 Adresspunkten mit Glasfaser erreichen. Die Umsetzung erfolgt überwiegend im Wirtschaftlichkeitslückenmodell.
Ausgehend davon werden einige Gebiete in den sogenannten „dunkelgrauen Flecken“ (Download größer 100 Mbit/s, jedoch kleiner 1.000 Mbit/s bzw. alle sozioökonomischen Schwerpunkte) bestehen bleiben, welche bisher weder eigenwirtschaftlich noch gefördert ausgebaut werden. Diese Anschlüsse betreffen private Haushalte, Unternehmen sowie kommunale Standorte. Noch in 2026 soll ein Markterkundungsverfahren hierzu Klarheit bringen.
Im Landkreis Meißen trieben ab 2016 die meisten Kommunen unter Nutzung von Förderprogrammen den Breitbandausbau eigenständig voran. Nachfolgend stellte der Landkreis Meißen im Jahr 2019 selbst einen Antrag auf Förderung der verbleibenden sogenannten „weißen Flecken“ (Download kleiner 30 Mbit/s) und der Förderung des Anschlusses von Schulen, Krankenhäusern und Gewerbe (Sonderaufrufe) als Kooperation mit 20 kreisangehörigen Kommunen. Zuletzt stellte der Landkreis Meißen im Jahr 2022 einen Antrag auf Förderung der sogenannten „hellgrauen Flecken“ (Download kleiner 100 Mbit/s) als Kooperation mit 26 kreisangehörigen Kommunen.
Der Landkreis und die Kommunen werden im Ergebnis die geförderte Versorgung von über 28.000 Adresspunkten mit Glasfaser erreichen. Die Umsetzung erfolgt überwiegend im Wirtschaftlichkeitslückenmodell.
Ausgehend davon werden einige Gebiete in den sogenannten „dunkelgrauen Flecken“ (Download größer 100 Mbit/s, jedoch kleiner 1.000 Mbit/s bzw. alle sozioökonomischen Schwerpunkte) bestehen bleiben, welche bisher weder eigenwirtschaftlich noch gefördert ausgebaut werden. Diese Anschlüsse betreffen private Haushalte, Unternehmen sowie kommunale Standorte. Noch in 2026 soll ein Markterkundungsverfahren hierzu Klarheit bringen.
