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Lange Sperrung bei Lommatzsch: Ausbau der Ortsdurchfahrt Mertitz startet

Lange Sperrung bei Lommatzsch: Ausbau der Ortsdurchfahrt Mertitz startet
Symbolbild Straßenbau / pixabay PIRO4D
Von: Meißen News
Ab 7. April wird die S 85 in Mertitz südlich von Lommatzsch ausgebaut. Eine Vollsperrung bis Ende 2027 ist nötig.

Am 7. April beginnen die Arbeiten für den grundhaften Ausbau der Staatsstraße S 85 im Bereich der Ortsdurchfahrt Mertitz südlich von Lommatzsch. Auf einer Länge von rund 1.240 Metern wird die Fahrbahn vollständig erneuert. Innerorts sind neue Gehwege vorgesehen, außerorts sollen zusätzliche Radwege entstehen. Zudem werden im Zuge der Maßnahme insgesamt fünf Bushaltestellen errichtet. Ergänzend sind für die Straßenentwässerung neue Regenwasserkanäle geplant, außerdem werden vorhandene Versorgungsleitungen umverlegt.

Die Bauarbeiten erfolgen im Auftrag der Niederlassung Meißen des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr. Nach aktuellem Stand sollen die Arbeiten voraussichtlich bis Ende November 2027 abgeschlossen sein. Während der gesamten Bauzeit sollen die Versorgung sowie der Linienbusverkehr aufrechterhalten werden. Auch die Zufahrt für Rettungs- und Sonderfahrzeuge wird laut Angaben der Verantwortlichen gewährleistet. Über spätere Änderungen der Verkehrsführung in weiteren Bauabschnitten soll rechtzeitig informiert werden.

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Mit Beginn der Bauarbeiten wird die S 85 ab dem 7. April voll gesperrt. Betroffen ist der Abschnitt von der Zufahrt zu den Hausnummern 8 bis 11 – etwa 200 Meter nach dem Abzweig in Richtung Wahnitz – bis zum Abzweig Mettelwitz. Eine Wendemöglichkeit auf der S 85 beziehungsweise der Mertitzer Straße besteht im Baubereich nicht. Die Erreichbarkeit von Mettelwitz bleibt über die S 85 aus südlicher Richtung jedoch gewährleistet.

Die Umleitung ist ab Lommatzsch über die S 32 bis Zehren ausgeschildert und führt anschließend über die B 6 sowie die B 101 in Richtung Nossen zurück zur S 85. In der Gegenrichtung wird der Verkehr entsprechend umgeleitet. Autofahrer  müssen daher mit längeren Fahrzeiten rechnen, insbesondere zu Stoßzeiten und im Begegnungsverkehr auf den Umleitungsstrecken.

Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 3,4 Millionen Euro. Finanziert wird das Vorhaben durch den Freistaat Sachsen mit Steuermitteln.

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