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Landkreis Mittelsachsen verkauft Jobcenter und kauft Schulgrundstück

Landkreis Mittelsachsen verkauft Jobcenter und kauft Schulgrundstück
Symbolbild Jobcenter. Foto: Bund der Steuerzahler e.V.
Von: Meißen News
In Hainichen wechselt ein Verwaltungsgebäude den Besitzer. In Döbeln sichert der Kreis den Schulstandort langfristig.

Der Landkreis Mittelsachsen verkauft die Liegenschaft in der Gabelsberger Straße 14 in Hainichen an den DRK-Kreisverband Döbeln-Hainichen e. V. beziehungsweise dessen gemeinnützige Tochtergesellschaft, die HSG Hainichener Service GmbH, und erwirbt zugleich Grundstücke an der Regenbogenschule in Döbeln.

Wie der Landkreis mitteilte, habe der Ausschuss für Kultur, Umwelt und Technik den Landrat beauftragt, den Verkauf zum Kaufpreis von 926.000 Euro zuzüglich der Erwerbsnebenkosten umzusetzen. Das Gebäude in Hainichen werde nicht mehr für Verwaltungsaufgaben benötigt. Von 2008 bis 2021 sei es an das Jobcenter Mittelsachsen vermietet gewesen. Zwischen März und November 2022 habe es vorübergehend die Straßenverwaltung genutzt, seitdem stehe es leer. Da der Landkreis im Raum Hainichen keinen Bedarf für die Unterbringung eigener Beschäftigter habe, sei die Immobilie ausgeschrieben worden. Das DRK habe ein Angebot mit einem Nutzungskonzept vorgelegt. Der Kreisverband wolle am Standort verschiedene Angebote und Leistungen bündeln, darunter eine Sozialstation.

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Parallel dazu will der Landkreis die Grundstücke der Regenbogenschule in der Nordstraße 1a in Döbeln erwerben. Damit solle der Schulstandort gesichert und eine Grundlage für weitere Investitionen geschaffen werden, teilte der Landkreis mit. Der Ausschuss habe dem Kauf zum aktuellen Bodenrichtwert von voraussichtlich rund 228.000 Euro plus Nebenkosten zugestimmt. Der Landrat sei mit der weiteren Umsetzung beauftragt worden. Auf dem Gelände betreibe der Landkreis die Regenbogenschule Döbeln, eine Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung. Eigentümerin des Grundstücks sei bislang die Stadt Döbeln. Der Landkreis nutze es seit Oktober 2002 auf Grundlage eines Erbbaurechtsvertrages, der am 31. Dezember 2026 ende. Die Stadt habe dem Kreis das Grundstück zum Kauf angeboten.

Mit dem Erwerb gingen die für den Schulbetrieb benötigten Flächen vollständig in das Eigentum des Landkreises über. Seit Beginn des Erbbaurechts habe der Landkreis rund 5,43 Millionen Euro in Schulgebäude, technische Anlagen und Außenanlagen investiert. Weitere Investitionen seien geplant, ein Schwerpunkt solle auf energetischen Maßnahmen liegen.

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