Die 5. Sächsische Landesausstellung im Jahr 2029 nimmt konkrete Formen an: Auf der Albrechtsburg Meißen sind am Dienstag (5. Mai) Feinkonzept und Logo der Schau vorgestellt worden. Das sächsische Staatsministerium für Kultur und Tourismus teilte dazu mit, dass die Ausstellung nicht nur Geschichte erzählen, sondern die Menschen im Land schon ab 2026 aktiv beteiligen soll. Neben der eigentlichen Präsentation ist dafür ein mehrjähriger Prozess bis 2029 geplant, in dem Bürgerinnen und Bürger eigene Ideen, Erinnerungen und Perspektiven einbringen können.
Im Mittelpunkt steht ein großes Thema: 1.100 Jahre sächsische Geschichte – und die Frage „Was ist eigentlich sächsisch?“. Die Ausstellung will sächsische Identität, Zugehörigkeit und Wandel in den Blick nehmen. Geplant ist eine Verbindung unterschiedlicher Epochen: vom Mittelalter über Barock und Industrialisierung bis zur Zeit des Nationalsozialismus, der DDR und der Gegenwart. Der Ansatz: Sachsen nicht nur als historisches Territorium zu betrachten, sondern als Lebensraum, geprägt durch kulturelle Vielfalt, Innovation, religiöse Entwicklungen, politische Umbrüche und internationale Beziehungen.