Der Kultursommer Meißen setzt sein Programm am Sonntag, 2. August, mit zwei Veranstaltungen rund um Geschichte, Erinnerung und Musik fort. Das teilte die Stadt Meißen mit.
Den Auftakt bildet um 16 Uhr ein Rundgang durch die Ausstellung „Jüdisches Meißen“ in der Frauenkirche. Anschließend führt Historiker Dr. Matthias Donath die Teilnehmer auf einem Spaziergang durch die Altstadt. Dabei stehen die Spuren jüdischen Lebens in Meißen vom Mittelalter bis in die Nachkriegszeit im Mittelpunkt.
Ab 17 Uhr folgt am Tuchmachertor das Open-Air-Konzert „Jerusalem aus Palisander“ des New Yorker Marimbaphonisten Alex Jacobowitz. Der international bekannte Musiker verbindet in seinem Programm jüdische Liturgie, Klezmer, jiddische Traditionen sowie Melodien aus dem historischen und heutigen Israel. Sein Marimbaphon wird dabei zum musikalischen Begleiter einer Reise durch unterschiedliche Kulturen, Zeiten und Erinnerungen.
Bei schlechtem Wetter wird das Konzert in die Frauenkirche verlegt. Die Veranstaltung wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.