Wer die letzten Tage wegen der Zollpolitik von Donald Trump viel Geld an der Börse verloren hat, der sucht vielleicht sichere Anlagemöglichkeiten. Tagesgeldzinsen beispielsweise. Doch auch hier geht es bergab. Die Entwicklung der Tagesgeldzinsen ist weiterhin rückläufig. Eine Studie von Tagesgeldvergleich.net zeigt, dass der durchschnittliche Zinssatz bei 50.000 Euro Einlage zum 1. April auf 1,88 Prozent gesunken ist. Dies entspricht einem Rückgang um 13 Basispunkte gegenüber dem Vormonat.
Besonders auffällig ist der Rückgang der Top-5-Angebote, die von 3,19 Prozent auf 3,03 Prozent gesunken sind. Dennoch liegen sie damit noch über dem aktuellen Einlagenzins der Europäischen Zentralbank von 2,50 Prozent. Im gesamten Pool von 100 Tagesgeldangeboten haben 52 Institute ihre Zinsen gesenkt, während lediglich vier die Zinsen erhöhten. Die durchschnittliche Zinssenkung beträgt 0,21 Prozentpunkte, während die Erhöhungen im Durchschnitt nur 0,12 Prozentpunkte ausmachten. Höhere Sprünge ergaben sich durch einzelne Anpassungen von 2,00 bzw. 0,25 Prozentpunkten.