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Weinböhla bleibt Erholungsort, Muldenhammer auch

Weinböhla bleibt Erholungsort, Muldenhammer  auch
Weinböhla bleibt Erholungsort. Foto: Gemeinde Weinböhla
Von: Meißen News
Beide Kommunen dürfen weiterhin mit dem Prädikat werben. Die Bestätigung gab es bei einer Fachkonferenz in Dresden.

Muldenhammer und Weinböhla behalten ihren Status als anerkannte Erholungsorte. Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch überreichte die entsprechenden Bestätigungsurkunden am Montag im Rahmen einer Fachkonferenz des Tourismusministeriums in Dresden. Die Gemeinden Weinböhla und Muldenhammer im Vogtland hatten sich zuvor erfolgreich um die Anerkennung beworben.

In Weinböhla nahmen Bürgermeister Siegfried Zenker und Tourismusverantwortliche die Urkunde entgegen, für Muldenhammer Bürgermeister Wolfgang Schädlich. Mit der Auszeichnung werde die hohe Qualität der beiden Erholungsorte ebenso gewürdigt wie das langjährige Engagement vor Ort, betonte Ministerin Klepsch. Die positive Entwicklung wirke sich über die jeweilige Kommune hinaus auf die gesamte Region aus.

Weinböhla positioniert sich touristisch unter dem Leitbild „Wein.Rad.Aussicht“. Damit bündelt die Gemeinde ihre Besonderheiten und schärft ihr Profil im Wettbewerb der Reiseziele. Die Nähe zur sächsischen Landeshauptstadt Dresden spielt dabei eine zentrale Rolle: Weinböhla verbindet eine ruhige, landschaftlich geprägte Lage mit kurzen Wegen zu urbanen Angeboten und Ausflugszielen.

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Für Muldenhammer hat die Bestätigung rechtliche Konsequenzen. Mit der Auszeichnung des gesamten Gemeindegebiets ist es nun kommunalrechtlich möglich, den Titel „Erholungsort“ auch offiziell auf den Ortsschildern zu führen. Eine entsprechende Urkunde des Sächsischen Innenministeriums wurde ebenfalls überreicht.

Touristische Höhepunkte der Gemeinde Muldenhammer sind unter anderem die Hammerbrücke mit ihrer Tradition der Spitzen- und Stickereiherstellung, das Tannenbergsthal mit dem Besucherbergwerk „Grube Tannenberg“ sowie Morgenröthe‑Rautenkranz mit seiner Ausstellung zur deutschen Raumfahrt- und Weltraumforschung. Hinzu kommen ein weitläufiges Wanderwegenetz und die Kammloipe. Das Erholungsortentwicklungskonzept der Gemeinde setzt dabei gezielt auf sanften Tourismus. Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein und regionale Identität gelten als Leitlinien für die künftige Entwicklung.

Zur Fachkonferenz in Dresden hatte Ministerin Klepsch alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der sächsischen Kur- und Erholungsorte eingeladen. Insgesamt nahmen mehr als 75 Vertreter aus Kommunen, Landesämtern, Tourismusverbänden und der Wirtschaftsförderung teil. Ziel war es, den Austausch zu stärken und die Umsetzung des Masterplans Tourismus weiter voranzubringen.

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