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Klipphausen-Wahl: Ein Kandidat zieht sich zurück

Klipphausen-Wahl: Ein Kandidat zieht sich zurück
Schloss Klipphausen. Am 20. September wird noch einmal gewählt. Foto: Gemeinde Klipphausen
Von: Meißen News
Dirk-Uwe Benkstein tritt beim zweiten Wahlgang der Bürgermeisterwahl in Klipphausen nicht mehr an. Er ruft dazu auf, Brit Reimann-Bernhardt zu wählen.

Keine Überraschung, oder? Dirk-Uwe Benkstein tritt bei der Bürgermeisterwahl in Klipphausen nicht mehr an. In einem Schreiben an die Gemeinde erklärt der Bewerber der Wählervereinigung Bürgernetz24 seinen Rücktritt von der Kandidatur für den zweiten Wahlgang am 20. September. Er ruft dazu auf, Brit Reimann-Bernhardt zu wählen.

Nach dem ersten Wahlgang am 30. August folgt in Klipphausen am 20. September der entscheidende zweite Durchgang. Amtsinhaber Mirko Knöfel lag mit 42,2 Prozent vorn, verfehlte aber die absolute Mehrheit. Nun zieht sich der Viertplatzierte Dirk-Uwe Benkstein zurück und spricht sich für Brit Reimann-Bernhardt aus.

Im ersten Wahlgang hatten vier Bewerber kandidiert. Knöfel (Einzelbewerber) kam auf 42,2 Prozent, Marcel Golz (Einzelbewerber, sitzt für die AfD im Gemeinderat) auf 29,5 Prozent, Dr. Brit Reimann-Bernhardt (Gemeinsam für Klipphausen) auf 24,9 Prozent und Benkstein auf 3,2 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 63,5 Prozent. Weil niemand mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen erreichte, ist ein zweiter Wahlgang nötig.

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Nach sächsischem Kommunalwahlrecht ist das keine klassische Stichwahl nur zwischen den beiden Erstplatzierten. Alle im ersten Durchgang zugelassenen Kandidaten dürfen erneut antreten, sofern sie nicht zurücktreten. Gewählt ist, wer die meisten Stimmen erhält; eine absolute Mehrheit ist nicht mehr erforderlich.

Benkstein begründet seinen Rückzug damit, dass Reimann-Bernhardt weiter kandidiert. In dem an die Gemeinde Klipphausen gerichteten und per Fax übermittelten Schreiben wirbt er bei seinen bisherigen Wählern für die Hochschullehrerin. Er wirft Amtsinhaber Knöfel eine fortschreitende Verschuldung der Gemeinde vor und spricht sich gegen ein „Weiterso“ aus. Gegen Golz erhebt er schwere Vorwürfe im Zusammenhang mit der Triebischtaler Abwassersatzung.

Reimann-Bernhardt sei „für uns die einzige Alternative“, schreibt Benkstein. Wer keinen der verbleibenden Kandidaten wählen wolle, könne den Stimmzettel ungültig machen. Die Gemeinde hat rund 8.000 Wahlberechtigte.

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