Im Januar dieses Jahres hat der Stammtisch Triebischtal eine Umfrage in dem linkselbischen Stadtteil durchgeführt. Ziel war es, Sorgen, Bedürfnisse, aber auch Wünsche und Verbesserungsvorschläge der Einwohnerinnen und Einwohner abzubilden. Rund 2500 Fragebögen teilten Ehrenamtliche hierfür aus, etwa 150 wurden ausgefüllt.
Bürgermeister Markus Renner traf sich mit den Stammtischvertretern Wolfgang Dehmelt und Holger Metzig, um die Ergebnisse zu besprechen und gemeinsam Strategien zur Verbesserung der Lebensqualität im Stadtteil abzuleiten. Die Ergebnisse der Umfrage wurden ebenfalls beim 23. „Triebischtal-Stammtisch“ am 12. Juni vorgestellt. Sie decken sich im Wesentlichen mit den Inhalten der Bürgergespräche.
Als größtes Problem wird von den Umfrageteilnehmern mit 30,2 Prozent die schlechte Sauberkeit auf Wegen und Straßen genannt. Konkreter Handlungsbedarf bestehe hier vor allem in der Beseitigung von illegal abgestelltem Sperrmüll, Hundekot und entwendeten Einkaufswagen. Auch Bedrohungen und Ruhestörungen (21 Prozent) beeinträchtigen das öffentliche Leben im Stadtteil. Weitere Herausforderungen sind unklare Regeln des Zusammenlebens (13 Prozent), ein Mangel an Kulturangeboten (12,3 Prozent) sowie das Verhalten von Suchtkranken im Stadtgebiet (14,6 Prozent).