Da fällt ihnen ein Stein vom Herzen. Eine Woche lang musste das Therapiehundezentrum Helfende Pfötchen um seine Existenz bangen. Das Feuer in der Gohrischheide rückte immer näher. "Eine Woche, die uns an unsere Grenzen gebracht hat", so das Team auf Social Media. "Der Geruch von Rauch, das Grollen in der Ferne, die Ungewissheit – dreht der Wind?"
Sie hatten einen Plan. Denn in solchen Momenten zählt nur eines: das Leben. Also bereiteten sie sich auf die Evakuierung vor, die Hunde, die Familie und drei Taschen mit dem Wichtigsten – Unterlagen, Versorgung für die Hunde und Erinnerungen, die nicht zu ersetzen sind. Was sie durch diese Zeit getragen hat? Die Unterstützung der Menschen. Die vielen Hilfsangebote. "Ihr habt uns das Gefühl gegeben: Wir sind nicht allein."
Das dreiköpfige Team möchte sich vor allem bei den stillen Helden dieser Tage bedanken. Menschen, die nicht fragen, ob sie helfen sollen – sondern einfach handeln. Feuerwehr, THW, Polizei, Landwirte, Nachbarn und viele engagierte Privatpersonen. Sie alle haben gemeinsam angepackt, koordiniert, geschleppt, gelöscht und unterstützt. Mit Entschlossenheit, Mut und Selbstverständlichkeit.